Nach drei Niederlagen am Stück wollen die Handballer des HC Empor Rostock die Trendwende einleiten. Das Team von Trainer Michael Jacobsen erwartet am Samstagabend (4. Oktober) die Sportfreunde Söhre von 1947. Die Partie wird um 19 Uhr in der Arena Tschaikowskistraße angepfiffen und ist nahezu ausverkauft.
Ein Erfolg sei in vielerlei Hinsicht wichtig – um Selbstbewusstsein zu tanken und nicht in eine Abwärtsspirale zu geraten, meint Jacobsen: „Mit Siegen ist alles leichter. Es macht mehr Spaß, zum Training zu gehen, oder auch nur am Sonntag Brötchen zu holen.“
Der Coach hat alle Mann an Deck. Seine Mannschaft nehme die Favoritenrolle an, „aber das wird keine leichte Beute“, erklärte der 41 Jahre alte Däne. Der Kontrahent aus Niedersachsen habe erfahrene Spieler in seinen Reihen und „eine gute erste Sieben“.
Söhre hat 3:7 Punkte auf dem Konto. Nach dem 35:35 bei der HSG Ostsee N/G sorgten die Sportfreunde mit einem 33:23 über Aue für eine faustdicke Überraschung.
Empor ist also gewarnt. Dennoch ist das Ziel der Rostocker klar: Sie wollen an die über weite Strecken gute Leistung aus dem Altenholz-Spiel anknüpfen und im zweiten Heimspiel den ersten Sieg verbuchen.
Empor empfängt die Sportfreunde Söhre: Ziel ist der erste Heimsieg