Gute Nachrichten für den HC Empor Rostock: Spielmacher Julian Pratschner, der zuletzt krankheitsbedingt passen musste, ist wieder einsatzbereit. Der 29 Jahre alte Österreicher, der bei der jüngsten 31:37-Heimniederlage gegen die HSG Eider Harde schmerzlich vermisst wurde, wird am Samstag (18. April) die Reise nach Hildesheim antreten. Dagegen fehlen verletzungsbedingt weiterhin Leon Mehler, Kay Funke und Michl Reichardt.
Mit Empor und der gastgebenden Eintracht treffen „zwei von den erwarteten Top-Mannschaften aufeinander, die aus unterschiedlichen Gründen nicht ganz oben mitspielen“, meint HCE-Coach Michael Jacobsen.
Empor hatte vor ein paar Wochen den Verzicht auf eine Zweitliga-Lizenz und den Abschied von Jacobsen zum Saisonende mitgeteilt. Der Eintracht steht ein großer personeller Umbruch bevor. Zehn Spieler werden den Verein zum Saisonende verlassen.
Die Niedersachsen waren lange Zeit auf Kurs Aufstiegsrunde, verspielten aber durch vier Niederlagen in Folge ihre Chancen. Der Verein hat den Lizenzantrag zurückgezogen.
Die Niedersachsen verfügen über eine hohe Qualität im Kader, meint Jacobsen. „Da müssen wir alles reinlegen, um eine Chance zu haben“, sagt der Däne. „Ich erwarte ein enges, sehenswürdiges Drittliga-Spiel mit einer hohen Intensität.“
Das Hinspiel hatte Empor durch einen Treffer von Marc Pechstein in letzter Sekunde mit 27:26 gewonnen. Vielleicht ist das ein gutes Omen für die Neuauflage in Hildesheim.
Empor mit Pratschner nach Hildesheim